** Dieser Blog ist inaktiv **

Irgendwann hat alles ein Ende!!

Auf Grund der sich immer weiter ausdehnenden Präsenz der nicht mehr allzu „neuen“ Medien und gerade der sehr einfachen Nutzung von Instagram, Facebook und Co., haben wir uns als Fachschaft entschieden, den Blog von nun an nicht mehr weiter zu führen. Alte Artikel bleiben bestehen und sind auch immer noch jederzeit verfügbar, es wird aber auf dieser Seite von nun an keine regelmäßigen Updates mehr geben.

Um weiterhin auf dem neuesten Stand zu bleiben, wollen wir euch unseren Instagram-Account (@sopo.fbv) und unsere Facebook-Seite (https://www.facebook.com/fachbereich.sopo.unima) ans Herz legen.
Schaut doch mal vorbei und abonniert uns am besten gleich 😉

Wir hoffen, Ihr bleibt uns auch weiterhin ohne Blog treu!

Mit den sonnigsten Frühlingsgrüßen,

Eure SoPo-Fachschaft

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Im Herzen der EU – Exkursion ins Europaparlament nach Straßburg

Bei strahlendem Sonnenschein ging es dieses Semester mit der Fachschaft zum Europaparlament nach Straßburg. Am Donnerstagmorgen, den 19.04, machten wir uns zusammen mit Vertretern der Landeszentrale für politische Bildung (LPB) von unserem geliebten Gebäude A5, mit dem Reisebus auf den Weg.

Am Parlament angekommen erhielten wir zunächst eine kurze, jedoch informative Führung durch die schier endlosen Räumlichkeiten der dortigen Gebäudekomplexe. Im Anschluss ging es schon in den Plenarsaal, in dem eine Reihe von Abstimmungen statt fanden. Bemerkenswert hierbei ist die Tatsache, dass die Abstimmungen zu teilweise komplett unterschiedlichen Themen im Minutentakt und auch noch per Handzeichen durchgestimmt werden! Warum nicht digital abgestimmt wird? Ganz einfach, sogar die Elektronik wäre hier zeitaufwändiger und die Fehlerquote höher als die Erfassung mit dem menschlichen Auge! Bei knappen Ausgängen wird die Abstimmung allerdings oft elektronisch wiederholt – so ganz ohne Technik geht´s dann eben doch nicht. Sollten die Abgeordneten bei der dichten Taktung der Abstimmungen mal den Faden verlieren, ist dies ebenfalls kein Problem. Die Fraktionsführer in der ersten Reihe strecken ihre Hand mit gehobenen oder gesenktem Daumen empor und signalisieren so, wie die Fraktion zu einem bestimmten Thema steht. Die Abgeordneten können sich dann daran orientieren, oder einfach ihr Gewissen entscheiden lassen.
Die simultane Synchronisierung der Plenarsitzung in alle 24 Amtssprachen der EU ist eine weitere Einmaligkeit, sodass auch wirklich jeder korrekt mitbekommt, was gerade zur Diskussion steht. Die Plenarsitzung verdeutlichte, dass das Europäische Parlament die ein oder andere interessante Besonderheit aufweist und eben doch kein ganz gewöhnliches Parlament ist.

Denselben Eindruck vermittelte uns auch Peter Simon, SPD-Abgeordneter aus Mannheim für den Wahlkreis Baden-Württemberg im EU-Parlament. In unserer gemeinsamen Frage -und Diskussionsrunde im Anschluss an die Plenarsitzung schwärmte Simon von der Arbeit und den Gestaltungsmöglichkeiten eines EU-Abgeordneten. Im weiteren Verlauf des Gesprächs zielten unsere Fragen vor allem auf die Spannungen innerhalb der EU ab sowie damit einhergehend auf die Flüchtlingskrise und dem im Zuge dessen aufgekommenen Rechtspopulismus. Die im Gespräch diskutierten Lösungen auf die Krisenherde in der EU lassen sich am besten mit zwei Worten zusammenfassen – Think Big! Die Antwort auf große Fragen sind große Antworten –  Mehr Europa und mehr EU, als Lösung für die Zerwürfnisse und Probleme innerhalb der Union. Für Ähnliches plädierte vor dem versammelten Plenaraal nur zwei Tage vor unserem Besuch auch ein gewisser Herr Macron, dessen Vision im Parlament und in unserem Gespräch mit Peter Simon noch nachklang.

Beim Besprechen der ganz großen Fragen unserer Zeit, geriet der Hunger fast in Vergessenheit. Aber eben nur fast.
Nach dem Abgeordnetengespräch ging es in das historische Zentrum Straßburgs, wo in den verwinkelten Gassen der Altstadt, von internationaler bis hin zu typisch elsässischer Küche für Jeden etwas geboten war. Die herrliche Nachmittagssonne lud ein, die traumhafte Kulisse der Stadt noch ein bisschen länger zu genießen. Das gemütliche Essen blieb der Schlussakt eines tollen Ausflugs, ganz getreu dem Motto: Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist. Und vermutlich auch um noch einigermaßen rechtzeitig in Mannheim zurück zu sein. 🙂

In Erinnerung bleiben wird, die etwas andere Plenarsitzung im Europäischen Parlament sowie das interessante und intensive Gespräch mit dem Abgeordneten Peter Simon. Der Abstecher ins Zentrums Straßburgs bildete bei wunderbarem Frühlingswetter, die “berühmt-berüchtigte“ Kirsche auf der Sahnetorte, einer ereignisreichen Exkursion mit der Fachschaft.

 

David Artukovic

Fachschaftswochenende 2018

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Am etwas verlängerten Wochenende vom 23. bis zum 26.04. fuhren wir mit einem großen Teil der Fachschaft auf unser diesjähriges Fachschaftswochenende ins Jugenddorf Klinge bei Seckach. Als wir, dank der Deutschen Bahn um eine Stunde verspätet, am Freitag Nachmittag eingetroffen waren und unsere Zimmer bezogen hatten ging es auch schon los, mit unserem Programm. Auf der einen Seite standen Wissensweitergabe der älteren Studierenden und Amtsträger an die jüngeren Generationen, unter anderem durch einen aufschlussreichen Vortrag über die Gremienstruktur der Universität und einen Ämterbasar. Auf der anderen Seite kam praktische Planung von zukünftigen Events, wie beispielsweise der 0-Woche oder des Ersti-Wochenendes in dafür konstituierten AKs dazu.

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Um die ganze Produktivität etwas aufzuwiegen gab es für uns außerdem viele Freizeitaktivitäten , unter anderem ein gemeinsames Grillen am Sonntag, Abende voller abwechlungsreicher Spiele und natürlich auch etwas Training für das Flunkyball-Turnier der Fachschaften dieses Semester. Kulinarisch wurden wir durch unser großartiges Küchenteam versorgt, dem wir für seinen großen Einsatz sehr dankbar sind.

 

Zusammenfassend war das Fachschaftswochenende ein voller Erfolg, neben all den organisatorischen Punkten, hatten wir eine sehr schöne und harmonische Zeit gemeinsam während der wir alle uns, auch über die Semestergrenzen hinweg, besser kennenlernen konnten und gehen persönlich wie fachlich gut aufgestellt in die Zukunft der Fachschaftsarbeit voran.

 

Julius Diener

 

Ganz selbständig? Von der Drohne zur autonomen Waffe

Nach dem Workshop über Cyberpolitik letzte Woche, folgte nun diese Woche Donnerstag, den 01.03.2018, ein Vortrag über autonome Waffensysteme und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Organisiert wurde dieser Vortrag ebenfalls von der Hochschulgruppe für Außen- und Sicherheitspolitik Mannheim in Kooperation mit unserer Fachschaft.

Aus Frankfurt angereist, nahm sich Dr. Niklas Schörnig die Zeit, um über die Innovationen der Drohnenindustrie und der Entwicklung von künstlichen Intelligenzen (KI) zu erzählen. Herr Dr. Schörnig forscht am Leibniz Institut Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung zu der Zukunft des Krieges und der Rüstungskontrolle. Dazu gehört ebenfalls die Transformation des Militärs, an die sich auch die Robotisierung der Streitkräfte anschließt. Mit dieser Expertise konnte er dem Publikum Interessantes aus seinem Fachgebiet vermitteln.

Um alle auf den neuesten Stand der Kriegsführung zu bringen, erklärte Dr. Schörnig die „neue westliche Kriegsführung“. Kurz erklärt zielt diese auf die Vermeidung von eigenen und zivilen Verlusten ab, wer hätte es gedacht? Im Fokus steht aber die Vermeidung von eigenen Opfern. Erreicht werden soll dieses Ziel durch Outsourcing an privaten „Sicherheitsfirmen“, Arbeitsteilung (z.B. nur in der Luft zu kämpfen) oder eben die Robotisierung der Streitkräfte.

Erstaunlich ist dabei, wie fortgeschritten die Robotisierung der Streitkräfte mancher Länder bereits ist. So sind 40% der US-amerikanischen Flugsysteme unbemannt, 12 Länder verfügen bereits über bewaffnete Drohnen und 18 weitere, unter anderem Deutschland, streben danach. Jedoch könnten bewaffnete Drohnen wie wir sie heute kennen bald veraltet sein. Sie eignen sich nämlich nur zur Überwachung und bei Luftüberlegenheit. Allerdings steht die neue Generation schon vor der Tür. Diese soll durch höhere Geschwindigkeiten und einem größeren möglichen Einsatzgebiet gerüstet für zwischenstaatliche Kriege sein.

Die Drohnen der Zukunft sollen jedoch nicht nur unbemannt sein, sondern auch autonom agieren. Dafür ist künstliche Intelligenzen notwendig. Der heutige Stand der Technik von KIs lässt sich am besten am Beispiel des chinesischen Spiels „Go“ darstellen. Es besteht bereits seit über zweitausend Jahren und ist extrem komplex. Eine selbstlernende KI namens „Alpha Go Zero“, der nur die Grundregeln beigebracht wurde, benötigte jedoch nur 4 Tage des Erlernens, um einen Großmeister mit jahrelanger Erfahrung zu schlagen.

Am Ende des Vortrags blieb jedoch auch die Kritik an autonomen Waffensystemen nicht aus. Sollte ein Mensch als „moralische Instanz“ zwischengeschaltet sein? Wie sicher und verlässlich sind diese autonomen Waffensysteme? Wie sieht es völkerrechtlich mit dem Einsatz von Drohnen aus?

Diese letzte Frage wird nächste Woche Donnerstag, 08.03.18, beantwortet. Dann werden die völkerrechtlichen Aspekte von Drohneneinsätzen behandelt. Es lohnt sich zu kommen!

David Kerler

Workshop: Cybersicherheitspolitik aus dem transatlantischen Blickwinkel

28548484_2043521595675440_814152315_oSeit einiger Zeit besteht eine Kooperation zwischen der Hochschulgruppe für Außen- und Sicherheitspolitik und unserer Fachschaft.
Der erste aus dieser Zusammenarbeit resultierende Workshop fand am Donnerstag, den 22.02, zum Thema „Cybersicherheitspolitik aus dem transatlantischen Blickwinkel“  statt.

Dieser Workshop wurde von Julia Schütze geleitet, einer Projektmanagerin des Transatlantischen Cyber Forums des Think-Tanks „Neue Verantwortung“. Dank ihrer Zeit an der Universität Harvard und bei Wikimedia Deutschland konnte sie allen Anwesenden viel spannendes, thematisches Wissen entgegenbringen.

Zu Anfang bekamen alle Teilnehmer eine kurze Einführung in die grundsätzliche Struktur des deutschen Staatswesens und erfuhren mehr über die Zuständigkeiten der einzelnen staatlichen Organe.
Eine wirklich spannende Neuerfahrung war hierbei, dass Cybersicherheit auch besonders ein Thema der Bundesländer selbst ist. Grund hierfür ist das Subsidiaritätsprinzip des deutschen Staates.

Diese theoretische Einführung war für den folgenden praktischen Hauptteils des Abends notwendig, in dem in Kleingruppen Lösungsstrategien für den Fall : „In der letzten Woche wurde bei Wahlen in Ländern die Wahlsoftware gehackt und das Ergebnis manipuliert. Am nächsten Sonntag ist Bundestagswahl, dabei berichten mehrere Medien schon über die Manipulation der deutschen Wahlsoftware.“ erarbeitet wurden.

Innerhalb einer knappen Stunde kamen die verschiedenen Gruppen auf vielseitige Lösungsansätze, die anschließend im Plenum hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen von den Teilnehmern diskutiert wurden. Frau Schütze konnte dabei mit ihrer eigenen Expertise weitere wichtige Impulse geben und zeigte danach noch an einigen Beispielen wie die USA und Deutschland in der Vergangenheit mit solchen Problemen umgegangen sind.

Alles in allem war der Workshop für alle Anwesenden sicher eine bereichernde Erfahrung. Es wurden spannende Thematiken aufgegriffen, denen sich die Forschung an der Universität meiner Meinung nach noch ein wenig mehr widmen könnte, und auch die Möglichkeit, selbst aktiv Lösungsansätze zu erarbeiten war definitiv großartig.

Es lohnt sich also definitiv die Augen hinsichtlich der kommenden gemeinsamen Veranstaltungen offen zu halten.

Tim Brecht

Was bisher geschah…

WhatsApp Image 2018-02-19 at 17.02.15Neue Erstsemester, die an der Uni herumirren, neue Statistik-Programme, die den einen oder anderen zum Verzweifeln bringen und viel viel Essen… Aber lasst uns von Vorne beginnen und Euch ein kleines Update des letzten Semesters geben:

28.08 – 02.09.2017
Wie jeden Herbst erreichen neue „Erstis“ die Mannheimer Uni, um dort ihr Studium zu beginnen. Damit dieser Start auch gut gelingt, haben wir eine Woche voller Aktivitäten und Informationsveranstaltungen für unsere Neuankömmlinge geplant. Angefangen mit unserem sogenannten „Ersti-Snack“ montags, der nach einem Campus-Rundgang im Beifachmarkt endete, bis wir uns dann abends zum gemütlichen Beisammensein auf der Neckarwiese trafen. Nach dem Asta-Tag folgten am Mittwoch sowohl die erste Stundenplansprechstunde, als auch abends unser Kneipenbummel. Wie schon am Mittwoch gab es auch am Donnerstag eine Stundenplansprechstunde, Mittags erkundeten die Erstsemestler/innen die Stadt bei einer Stadtrallye und feierten abends auf der Asta-Ersti-Fete den Start des Studiums mit uns. Am Freitag war dann erst einmal Ausruhen angesagt – nicht jedoch für ein paar Fachschaftsvertreter/innen, die auch an diesem Tag die Türen der FBV für eine weitere Stundenplansprechstunde offen hielten. Samstags folgte dann, trotz etwas schlechteren Wetterverhältnissen, unser fachschaftsübergreifendes Ersti-Grillen auf der Mensawiese.

 22. – 24.09.2017
Ende September war es dann endlich soweit und wir reisten mit unseren Erstis im Gepäck nach Michelstadt. Dort erlebten wir ein Wochenende voller spannender Aufgaben, viel Essen, wenig Schlaf und dem ein oder anderen Vortrag zum Thema VS und Fachschaft. Das Wichtigste war aber der Spaß, der natürlich nicht zu kurz kam. Und so kam es, dass wir Sonntagmorgen zwar unfassbar müde aber mit einem Lächeln auf den Lippen wieder abreisten.

27.09., 22.11., 27.11.2017
In Zusammenarbeit mit der Organisation CorrelAid organisierten wir im HWS eine Kickoff-Veranstaltung, zwei R Workshops so wie ein Python Workshop.  Mit hohen Besucherzahlen konnten die Veranstaltungen viel Anklang bei den Studierenden finden und deshalb freuen wir uns umso mehr auf das nächste Semester, in dem wir weitere Workshops anbieten werden.

05.10.2017
Bauernhof – Jetzt wird’s dreckig! Unter diesem Motto stand unsere Schneckenhof-Fete im HWS. Trotz dem kalten Oktoberwind und dem ein oder anderen Regenschauer, hatten wir alle einen Riesen Spaß, egal, ob es um die Planung im Voraus ging oder rund um den Tag der Fete an sich. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Party, die wir natürlich gemeinsam mit unserer geliebten MKW schon wieder fleißig für euch am Planen sind.

13.10.2017
Traditionsgemäß veranstalten wir im Herbstsemester einen Absolvierendenabend. Dort stellen sich mehrere Absolventen/innen der Studiengänge Soziologie und Politikwissenschaft vor und erzählen von ihren derzeitigen Berufen und beantworten Fragen, wie zum Beispiel welche Wege man nach einem erfolgreichen Abschluss einschlagen kann, ob es schwierig war einen Job zu finden und vieles mehr. Nach der Vorstellung hatte man dann noch die Möglichkeit, mit den Absolventen/innen persönlich ins Gespräch zu kommen.

23.11.2017
Da im FSS die Bachelorarbeiten anstehen, veranstalteten wir, wie auch das Jahr zuvor, einen Bachelorinfoabend, an dem die zukünftigen Bachelorschreibenden all ihre Fragen loswerden konnten, nicht nur an das Studiengangsmanagement, auch an Ehemaligen, die gern ihre Erfahrungen teilten.

21.11.2017
Etwas später im Semester brachten wir die Gedanken noch einmal weg von der Bib und der scheinbar endlosen Lernerei und luden alle ein, mit uns an unserer Fressrallye unter dem Motto „Fast Food – the next level“ teilzunehmen. Das Essen war ein voller Erfolg: Man bekam die schönsten Burger und außergewöhnlichsten Milchshakes, die nur nach einem Foto riefen, serviert.

Instagram
Neben unserer Facebook-Seite, die stetig wächst, und natürlich diesen Blog, haben wir nun auch Instagram! Dort posten wir regelmäßig von unseren Veranstaltungen und den generellen  Geschehnissen in unserer Fachschaft, sei es FBV oder Fachschaftssitzung. Zusätzlich berichten wir auch von AK Treffen, so wie internen und externen Ausflügen, damit ihr einen noch besseren Einblick in unsere Arbeit bekommt.

Sophie Hensgen, Fachschaftsvorsitzende

B.A. Politikwissenschaften – Eindrücke eines Studierenden

Die Politikwissenschaft geht weit über das politische Tagesgeschehen hinaus. Vielmehr werden hier politische Theorien, Hintergründe und Zusammenhänge des politischen Geschehens behandelt. Wer am Studiengang Politikwissenschaft interessiert ist sollte aber trotzdem Interesse für Politik mitbringen, auch wenn die Tagespolitik nur eine sehr kleine Rolle im Studium spielt. Aber durch das Verstehen der Zusammenhänge hinter dem was so täglich in den Medien berichtet wird, wird Politik und Politikwissenschaft erst so richtig spannend.

An der Uni Mannheim ist Politikwissenschaft stark empirisch geprägt. Neben politischen Theorien wird hier auch viel Statistik gelehrt. Trotzdem sollte man sich von den vielen Zahlen nicht abschrecken lassen, denn man wird hier wirklich gut auf alles vorbereitet. Und hat man erst mal den Durchblick, eröffnen sich einem damit sehr viele Möglichkeiten.

Die Studienstruktur ist zu einem Teil vorgegeben, aber trotzdem gibt es im Laufe des Studiums immer wieder Wahlmöglichkeiten, mit denen man sein Studium nach eigenen Interessen gestalten kann. Im ersten Semester werden die Grundlagen des Studiums vermittelt, auf die im weiteren Verlauf des Studiums aufgebaut wird. Zudem werden ab dem zweiten Semester Seminare mit ganz unterschiedlichen Themenschwerpunkten angeboten. Ein tolle Möglichkeit sich mit einigen der vielen Themen noch näher zu beschäftigen.

Mit dem Nebenfach hat man zusätzlich noch die Möglichkeit einen Schwerpunkt dafür zu setzen wohin es nach dem Studium gehen soll. Denn für Politikwissenschaftler gibt es keinen geradlinigen Berufsweg wie in manchen anderen Studiengängen. Dafür sind die Möglichkeiten umso vielseitiger und fast unbegrenzt. Von Meinungsforschung, über Journalismus, Beratung in Unternehmen und der Wirtschaft bis hin zum höheren und gehobenen Staatsdienst, es ist eben vieles möglich. Wohin es letztendlich gehen soll entscheidet sich für die meisten erst im Laufe ihres Studiums und durch Praktika. Auch hierbei werden die Studierenden durch die Uni unterstützt.

Bundesfachschaftentagung Politikwissenschaft – so war es

Endlich, ENDLICH (!) gab es wieder eine Bufata für Politikwissenschaft in Deutschland. Nun, zuerst einmal: was ist eine Bufata? Die Bundesfachschaftentagung ist ein Treffen Studierender aller Fachbereichsvertretungen für Politik, um sich untereinander über die Fachschaftsarbeit auszutauschen, gemeinsam an Workshops teilzunehmen und voneinander zu lernen. Über ein ganzes Wochenende hinweg haben wir uns wichtigen Themen gewidmet, die die erfolgreiche Vertretung Studierender betrifft.

Am Freitagnachmittag nach unserer Schluck Schnecken(hof)-Party kamen unsere Gäste nach Mannheim. Einige waren bereits früher angereist, um den Hof zu besuchen und waren begeistert von dem Konzept unserer Schneckenhof-Feten. Auch wenn ein paar den Weg nicht antreten konnten, wie die Fachschaft aus Wien (die einzige Fachschaft, die unsere Bufata auf die internationale Ebene gehoben hätte!), deren Auto sich am Tag der Abreise verabschiedete, hatten wir doch an die 70 motivierten Fachschaftler*innen.

Nach einer Vorstellungsrunde, einer Stadtführung und die Möglichkeit das Schlossmuseum zu besuchen, hielt Professor Dr. König einen Vortrag im Schloss über das „Journal of Political Science“, das zum ersten Mal in Europa hier in Mannheim herausgegeben wird. Herr König, der der Herausgeber ist, berichtete wie es dazu kam und erzählte von den bürokratischen und internen Hürden, die zu überwinden waren. Abends zeigten wir Mannheim von seiner besten Seite und boten eine Jungbusch-Kneipentour an, die große Begeisterung hervorrief. Am Samstagmorgen, nach einem gemütlichen gemeinsamen Frühstück, gingen die Workshops, der Kern der ganzen Bufata, los.

Es wurden insgesamt sechs Workshops in zwei Blöcken angeboten, sodass jeder die Möglichkeit hatte zwei Workshops insgesamt zu besuchen. Die Themen und Ergebnisse der Workshops waren:

„Finanzierung der Fachschaft: Wie sollte ehrenamtliche Arbeit finanziert werden?“

Wie sich herausstellt sind wir eine ziemlich reiche VS (Verfasste Studierendenschaft) und werden vergleichsweise mit vielen Geldern in unserer Fachschaftsarbeit gefördert. Des Weiteren ging es um die verschiedenen Töpfe, was eingereicht werden kann und am Rande auch um die Planung von Veranstaltungen wie z.B. Feten. Auch ging es um die Legalität von Geldflüssen und Vereinsgründungen.

„Lehre dekolonisieren: „Was tun, wenn wir nur alte Männer vorgesetzt bekommen?“

Dieser Workshop wurde von der Fachschaft aus Münster gehalten und vorbereitet. Hintergrund hierzu ist, dass hauptsächlich weiße Dozierende und europäische Autor*innen an der Uni behandelt und zitiert werden. Wie kann man dem entgegenwirken? Hierzu wurden Vorschläge und Konzepte vorgestellt und Mailingliste zur weiteren Kommunikation erstellt.

„Mitstudierende erreichen“

Es wurden keine neuen bahnbrechenden Konzepte erarbeitet, jedoch fanden ein guter Austausch und eine lebendige Diskussion statt. An anderen Unis gibt es andere Arten von Veranstaltungen und Möglichkeiten Feedback zu geben, die eventuell auch nun hier bei uns ausprobiert werden. Hierzu werdet ihr in Zukunft mehr erfahren, da intern teilweise neue Beschlüsse dazu gefasst wurden.

„Der Bologna Prozess: Die Umsetzung der Ziele und was dabei schief gelaufen ist“

Es gab Gespräche über die allgemeine Ausstattung der Unis (wir haben eine sehr gute Ausstattung), die Anwesenheitspflicht (einige Fachschaften sind schockiert über diese Regelung bei uns) und die Bib-Öffnungszeiten (andere Bibs haben 24/7 geöffnet). Der grobe Konsens aus dem Workshop war, dass man ziemlich unzufrieden mit der Bologna-Reform ist. Trotzdem war früher nicht alles besser, das neue System hat auch seine Vorteile. Schlussendlich konnte leider kein gemeinsames Paper erstellt werden.
„Unistruktur: Hochschulgruppen & Fachschaften, Mitstudierende erreichen“

Mannheim stach durch seine klaren Strukturen im Vergleich zu den Anderen hervor. Was nun angegangen werden soll ist eine bessere Repräsentation der Lehramtsstudierenden. Auch aus Konstanz haben wir eventuell Verbesserungsvorschläge erhalten, die wir besprechen und weiter verfolgen werden.

„3 Minuten vor zwölf – eine Generation im Mittagsschlaf oder warum studierst du Politikwissenschaften?“

Welche Aufgabe hat man als PoWi-Studierenden? Sind wir weniger politisch als Studis in der Vergangenheit? Kann oder sollte eine Fachschaft politisch sein? Mit diese Fragen wurde sich im Workshop auseinander gesetzt und nach Gründen und Lösungen gesucht.

In den Workshops wurde viel diskutiert, aber auch viele Gemeinsamkeiten gefunden, sowie Tipps ausgetauscht. Es haben sich inzwischen in unserer Fachschaft daraufhin mehrere neue Arbeitskreise gebildet, um die neuen Anregungen umzusetzen und unsere Arbeit zu verbessern.

Danach veranstalteten wir ein BBQ mit gemütlichem Flunkyball, das später am Abend noch sehr kompetitiv wurde. Wir wurden für unsere „Kronkorkenregelung“ gelobt und einige wollen diese nun auch bei sich einführen. Vor allem an diesem Abend hatten wir die Möglichkeit auch persönlichen Kontakt mit den andern Fachschaften aufzubauen, mit den Einzelnen zu reden und uns im über Unterschiede an den Unis und in den Fachschaften zu unterhalten. Es wurde sich aufgeregt über Uni-Politik, Politik allgemein, Besuchseinladungen ausgesprochen und Singstar bis in die frühen Morgenstunden gespielt. Sonntag war leider auch schon der Tag der Abreise. Aus der Abschlussrunde mit konstruktiver Kritik haben wir Vieles für eine mögliche nächste Bufata im FSS 2018 mitgenommen und haben uns vorgenommen dafür zu sorgen, dass diese sinnvolle Tradition weiter gepflegt wird.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Professor Dr. König für seinen Vortrag, den anderen Fachschaften für ihre Motivation, Ehrlichkeit und Mitarbeit, sowie allen Mannheimer Fachschaftler*innen, die das gesamte Wochenende mitgeholfen haben, bedanken. Ohne diese Unterstützung wäre die Bufata in dieser Größe nicht möglich gewesen. Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

Uni Wahlen am 09. & 10. Mai

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

am Dienstag, den 9. Mai, und am Mittwoch, den 10. Mai finden die diesjährigen Hochschulwahlen statt. Alle immatrikulierten Studierenden haben hier die Möglichkeit, zu entscheiden, wer sie im nächsten Jahr gegenüber den Fakultäten, der Universität und der Öffentlichkeit vertreten soll. Dabei zählt jede einzelne Stimme!

Aber wieso ist es denn eigentlich so wichtig wählen zu gehen?

Die Studierendenschaft hat das Recht, aktiv an der Gestaltung ihrer Universität mitzuwirken. Dass die Studierendenvertretungen unabhängig von der Universität handeln dürfen, ist erst seit 2013 möglich!
Hier wurde die Verfasste Studierendenschaft (die studentische Selbstverwaltung) in Baden-Württemberg erstmals seit 1977 wieder eingeführt. Deswegen ist es gerade jetzt wichtig, die Vertreterinnen und Vertreter in einer Wahl zu stärken, um die Wichtigkeit und Notwendigkeit der VS als Stimme der Studierenden an der Universität zu demonstrieren.

Wer nicht wählen geht, lässt andere für sich entscheiden. Demokratie funktioniert nur, wenn die Studierenden in den gewählten Vertretungen gut repräsentiert werden. Dabei zählt die Stimme von jedem und jeder Einzelnen! Und Hochschulpolitik geht uns alle an!

Ihr könnt Einfluss auf die Hochschulpolitik und damit die studentische Vertretung nehmen. Diese nimmt wiederum Einfluss auf wesentliche Bereiche deines Studienalltags. Mit eurer Stimme bestimmt ihr also die thematische Richtung der Arbeit eurer Interessensvertretung.

Doch was genau wählt ihr eigentlich?

Neben dem Studierendenparlament und den studentischen Vertreter*innen im Senat wählt ihr noch eure Fachbereichsvertretung sowie eure Vertreter*innen für den Fakultätsrat.

Die Fachbereichsvertretung (FBV) ist die offiziell gewählte Vertretung der Studierenden der Fachbereiche Soziologie und Politikwissenschaft. Sechs Personen werden in dieser Vertretung sitzen und setzen sich für eure Belange ein. Ihr könnt zu uns kommen, wenn ihr Probleme mit einer Veranstaltung habt und wir vermitteln zwischen Professor*innen und Studierenden. Dies tun wir, indem wir Vertreter*innen in Gremien wie den Fachschaftsrat entsenden. Um die Interessen der Studierenden bestmöglichst repräsentieren zu können, stehen wir mit anderen Fachschaften in Kontakt und tauschen Ideen und Anregungen aus. Außerdem sind wir in der Lage, Anträge an das Studierendenparlament zu stellen, wenn es Probleme seitens der Studierendenschaft gibt, wie z.B. die aktuelle Attestpflicht. Damit ihr wisst, wem ihr eure sechs Stimmen geben könnt, schaut euch die Kandidierenden in unserer Fotogalerie auf Facebook an:

https://www.facebook.com/pg/fachbereich.sopo.unima/photos/?tab=album&album_id=1684086508287383

https://www.facebook.com/pg/fachbereich.sopo.unima/photos/?tab=album&album_id=1687310204631680

Der Fakultätsrat setzt sich aus Professor*innen, Mittelbau und fünf Studierenden zusammen. Diese fünf Studierenden werden aus den Fachbereichen Soziologie / Politikwissenschaft und Psychologie entsandt. Eure Wahl entscheidet über die Zusammensetzung der studentischen Mitglieder des Gremiums. Im FakRat geht es darum, die studentischen Interessen in der Fakultät zu vertreten. Es handelt sich dabei um Themen, die die Forschung und Lehre betreffen, z.B. Mitspracherecht bei: – Lehrplänen – Berufung von Professor*innen – Prüfungsordnungsänderungen – Verteilung der Qualitätssicherungsmittel (beeinflusst z.B. Bib-Öffnungszeiten, Angebot an Tutorien oder die STATA-Hilfskraft).

 

Hier könnt ihr am 09. & 10. Mai wählen:

 

Dienstag, 9. Mai:

11:30 Uhr – 15:30 Uhr an der Mensa

10:00 Uhr – 17:30 Uhr im A5,6 vor der Bibliothek

Mittwoch, 10. Mai

11:30 Uhr – 14:00 Uhr an der Mensa

10:00 Uhr – 14:00 Uhr im A5,6 vor der Bibliothek

Holt euch nach der Wahl eure kostenlose Waffel bei uns vorm A5 ab!

Entscheidet selbst mit, wer euch als FBV und im FakRat vertreten wird!

 

Schluck Schnecken(hof)! – Ein Einblick in die Organisation eines Trinkmagischen Turniers

Seit Beginn des Semsters haben sich unter der Leitung der vier gewählten Fetenreferentinnen einige Vertreter*innen der Fachschaften SoPo und MKW wöchentlich getroffen, um die im April anstehende gemeinsame Schneckenhof-Fete zu organisieren.

Aus vielen verschiedenen Motto-Ideen konnte sich letztendlich knapp das Thema „Harry Potter“ durchsetzen und damit begann die umfangreiche Planung. Es wurden verschiedene Arbeitskreise gegründet, die sich um die Dekoration und Promo Gedanken machten und ihre Ideen in der großen Runde vortrugen, um gemeinsam ein Konzept aufstellen zu können. Zeitgleich haben wir potentielle Sponsoren angefragt, nach einem guten DJ gesucht und Verträge mit dem Essensstand, der Technik, Security und natürlich der Service und Marketing GmbH abgeschlossen. Nachdem wir die Getränke für unseren Hof festgelegt und uns passende Namen für diese überlegt haben, wurde schließlich auch die Bestellung an unseren Getränkelieferanten verschickt. An drei Wochenenden trafen wir uns zudem um unsere gesamte Deko, also die Standschilder, Banner für die Trassen und Equipment für die Fotobox zu basteln. Bis dahin stand nun auch unser endgültiges Motto fest: Schluck Schnecke(hof)! – Das Trinkmagische Turnier

Doch was hat es eigentlich mit dem Namen auf sich..? „Schluck Schnecken!“ ist ein Zauberspruch aus dem zweiten Teil der Harry Potter Reihe, welchen wir optimal mit „Schneckenhof“ verbinden konnten und das „Trimagische Turnier“ aus dem vierten Harry Potter Teil wurde fix in das Trinkmagische Turnier verwandelt.

Mit der Promo haben wir bereits in der letzten Ferienwoche begonnen, indem wir selbst gedrehte Kurzfilme, verschiedene Gifs und Infos in Form des „Daily Prophets“ in unsere Facebook Veranstaltung posteten. Zudem änderten wir alle unsere Profilbilder in Profilvideos welche wir ebenfalls selbst filmten und bearbeiteten. Über die Osterferien wurden zu guter letzt noch unsere Flyer, Plakate und Tickets bestellt, sodass wir nach den Ferien direkt in unsere Feten-Woche starten konnten. Täglich wurden morgens um acht in der gesamten Uni Flyer verteilt und Plakate aufgehängt um die Studis auf unsere Fete aufmerksam zu machen. Auch die Maulende Myrte trieb in einigen Toiletten der Uni ihr Unwesen, manche Klos erwiesen sich sogar auf einmal als Eintritt zum Ministry of Magic und einige Eulen haben in den Bibliotheken Hogwarts Briefe mit Fahrkarten für den Hogwarts Express vergessen. Dienstag und Mittwoch war schließlich unser Vorverkauf, der für die Wetterverhältnisse ausgesprochen gut verlief. Während der zwei Tage war zudem die Quidditch Mannschaft aus Mannheim auf der Mensa Wiese zu Besuch um mit Freiwilligen ein paar Runden Quidditch zu spielen.

Am Donnerstag den 27.04. war nun unser großer Tag! Ab 14 Uhr bauten wir gemeinsam alle Stände mit Deko auf, sodass wir den Schneckenhof kurzerhand in Hogwarts verzauberten. Der Raum der Wünsche tauchte in Form von zwei Shot Ständen auf (was sollen sich trinkfreudige Hexen und Zauberer auch sonst an einem Donnerstagabend wünschen…?), im verbotenen Wald wurde man von Zentauren mit Bier bedient, in Askaban bekamen die Gefangenen nur Softdrinks und Wein, in Snapes Zaubertranklabor wurden die verschiedensten Longdrinks gebraut und die große Halle verwandelte sich in eine große Tanzfläche. Der Abend verlief letztendlich so gut, dass wir es uns nicht besser hätten vorstellen können! Die Gäste kamen früh, tranken viel und hatten Spaß. Scheinbar hatten wir auch einen unsichtbaren Gast mit Tarnumhang auf der Fete den wir nur anhand der von ihm oder ihr hinterlassenen Fußspuren erahnen konnten. Die Getränke gingen super weg, der DJ kam sehr gut an und unsere Helfenden an den Ständen hatten alle Hände voll zu tun! Vor allem Snapes Zaubertränke gingen kesselweise über die Theke und es wurden für den Häuserkampf fleißig Punkte an allen Ständen ertrunken.

Gewinnen konnte den Hauspokal am Ende allerdings nur ein Haus und das war mit Abstand *Trommelwirbel* GRYFFINDOR! Die drei Monate Arbeit hatten sich also vollends ausgezahlt, auf so einen Hof können alle Beteiligten wirklich stolz sein! Somit geht ein großes Dankeschön an alle Helfenden und natürlich auch an alle Harry-Potter-vernarrten, feierwütigen und SoPo-MKW-liebenden Gäste, die unsere Fete einzigartig gemacht haben!