B.A. Soziologie – Eindrücke eines Studierenden

Soziologen versuchen soziales Handeln (also Handeln, das im weitesten Sinne mit anderen Menschen zusammen hängt) zu verstehen und es mitsamt Ursachen zu erklären. Das beginnt bei der Entstehung von Normen und Regeln, wandert über die Konstruktion der Realität des Menschen und gelangt zum Vergleich von verschiedenen Gesellschaftsstrukturen. All das unterscheidet die Soziologie ganz maßgeblich von der Psychologie: Uns interessiert nicht so sehr, wie jeder Einzelne für sich denkt, fühlt und handelt, sondern vielmehr was im Kollektiv dabei herauskommt.

Als Studieninteressierter für Soziologie sollte man Interesse an gesellschaftlichen Phänomenen und Zusammenhängen haben. Beispielsweise warum Gruppen anders handeln als Individuen oder auch wie soziale Ungleichheit überhaupt entsteht.

Wenn man Soziologie an der Universität Mannheim studiert, sollte man den hohen Statistik-Anteil nicht außer Acht lassen.  Denn wo an anderen Universitäten hauptsächlich soziologische Theorien gelehrt werden, setzt man sich hier zu fast 50% mit Statistik auseinander. Das heißt: Man lernt wie man Daten (z.B. in Form von Umfragen) korrekt erhebt, wie man diese richtig liest, auswertet und darstellt und was man eben sonst noch Schönes mit Zahlen anstellen kann. Hierfür werdet ihr auch in spezielle Computerprogramme eingearbeitet. Man sollte nicht allergisch reagieren, sobald man zwei Zahlen miteinander multiplizieren muss, aber man muss definitiv kein Mathegenie sein. Das Arbeiten mit der Statistik ist deswegen so wichtig, weil sie das Handwerkszeug der Sozialwissenschaftler darstellt.

Viele arbeiten später in der Meinungs- oder Marktforschung bzw. sind gerade wegen ihrer soliden Methodenausbildung in vielen anderen Jobs gefragt. Es ist also durchaus sinnvoll hier am Ball zu bleiben. Im Gegensatz zu Fächern wie Jura oder Medizin ist Soziologie kein berufsspezifisches Studienfach. Viele der KommilitonInnen wissen noch nicht, was sie mit ihrem Studium später machen wollen. Das ist aber zunächst auch gar nicht so schlimm. Die Universität Mannheim bietet neben einer berufsbezogenen Vorlesung für SozialwissenschaftlerInnen auch Praktikumsbörsen und andere Hilfestellungen an. Früher oder später merkt man dann schon, wo es einen hinzieht. „Mit Soziologie kann man alles und nichts machen“, aber vor allem fast alles.

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Ilias 2017- Was passiert?

Ab voraussichtlich dem 1. Oktober 2017 ist es Lehrenden von Hochschulen nicht mehr, wie bisher, ohne weiteres möglich, Studierenden urheberrechtlich geschützte Schriftwerke digital zur Verfügung zu stellen. Grund dafür ist ein Rahmenvertrag zwischen den Ländern der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Kultusminister*innen der Länder, und der VG Wort, mit der die Entscheidung des Bundesgerichtshofes (I ZR 84/11) vom 20. März 2013 umgesetzt werden soll. Aus dem Urteil geht allgemein hervor, dass statt einer pauschalen Abrechnung von urheberrechtlich geschützten Werken vorrangig, eine Erfassung der Nutzung nach der Zahl der Seiten des Druckwerks und nach der Zahl der Teilnehmer zu erfolgen habe. Auf Basis des Urteils kam es zu Neuverhandlungen bezüglich des Rahmenvertrages zwischen den Ländern und der VG-Wort. Ein neuer Vertrag wurde von den einzelnen Vertragsparteien im September (22.09.2016/28.09.2016) unterzeichnet. Dieser sieht gemäß § 6 Abs. 1 eine Einzelabrechnung pro Seite und Unterrichtsteilnehmer bzw. Mitarbeiter vor.

Die ursprünglich zum 01.01.2017 vereinbarte Individualvergütung, welche für die bundesweite Hochschullandschaft einen erheblichen Mehraufwand und damit eine Verschlechterung der Studienqualität mit sich gezogen hätte, wurde vorerst ausgesetzt. Der Eintritt dieser Neuregelung wurde terminiert auf den 1. Oktober 2017.

Bis dahin haben sich die Kultusministerkonferenz, die Hochschulrektorenkonferenz sowie die VG Wort geeinigt, die bislang bekannte pauschale Abgeltung von Ansprüchen der VG Wort nach § 52a UrhG zunächst bis zum 30. September 2017 fortzuführen.

Somit wissen wir erst zum 01. Oktober wie es weiter geht mit Ilias und eure FS SoPo wird euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten.

 

Ausflug nach Frankfurt mit Führung in der EZB

Europa? Euro? Zentralbank? Frankfurt? Ihr möchtet euch einen Überblick über all das verschaffen? Dann begleitet uns am 22. Mai zu einem Tagesausflug nach Frankfurt!
Treffpunkt ist morgens um 9.00 Uhr am Mannheimer Hauptbahnhof. Nach der Ankunft in Frankfurt steht euch die Zeit zur freien Verfügung bis es nachmittags in der EZB mit einem allgemeinen Einführungsvortrag über die Rolle und Aufgaben der EZB und einer Führung durch die Markthalle weiter geht.

Die Kosten für die Exkursion betragen 11€ (inklusive Hin- und Rückfahrt).
Anmelden könnt ihr euch in der Fachschaft während der Sprechstunden (Dienstags 10.15-12.00 und Mittwochs 15.00-16.30) oder auf gut Glück (oft sind wir auch außerhalb der Sprechstunden in der Fachschaft anzutreffen). Der Teilnahmebeitrag muss direkt bei Anmedung bezahlt werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und Anmeldeschluss ist der 10. Mai 2017.

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!

Unsere AK’s stellen sich vor: AK BuFaTa!

Seit Jahren ist die Bundesfachschaftentagung für Politikwissenschaft, auch BuFaTa Politik genannt, eingeschlafen. Deshalb war es uns als Fachbereichsvertretung für Soziologie und Politikwissenschaft der Universität Mannheim wichtig, die Tagung dieses Semester in Mannheim wieder aufleben zu lassen und einen neuen Start zu wagen.
Doch was ist die BuFaTa Politik eigentlich und was bringt sie den Studierenden? Auf der Bundesfachschaftentagung treffen Studierende aller Fachbereichsvertretungen für Politik zusammen, um sich untereinander über die Fachschaftsarbeit auszutauschen, gemeinsam an Workshops teilzunehmen und voneinander zu lernen. An drei Tagen widmen wir uns wichtigen Themenbereichen, die für eine erfolgreichen Vertretung der Studierenden des Fachbereiches unabdingbar sind. Im Vordergrund stehen beispielsweise die Frage wie man seine Mitstudierenden am besten erreichen und über die Tätigkeiten der Fachschaften informieren kann, die Finanzierung ehrenamtlicher Arbeit oder die Universitätsstruktur verschiedener Hochschulen. Darüber hinaus werden auch Seminare mit politischen Inhalten angeboten, die sich mit dem Bologna Prozess, der Lehre an Universitäten oder dem Aktionismus unter Studierenden beschäftigen.

Doch solch eine Tagung zu planen und durchzuführen ist schwieriger als gedacht. Wir waren uns in der Fachbereichsvertretung jedoch alle einig, diese Herausforderung anzunehmen und gründeten zunächst einen Arbeitskreis, der sich mit der Planung beschäftigen sollte. Wir trafen uns wöchentlich und diskutierten über das Programm, die Anmeldefristen, Übernachtungsmöglichkeiten, Verpflegung, Finanzierung und vieles mehr. Arbeitsteilung ist bei einem so großen Projekt unerlässlich, weshalb jeder seine eignen Aufgaben bekam und mit anpacken musste. Nach ein paar Sitzungen stand das Programm und die wichtigsten Anliegen wie beispielsweise die Übernachtungsmöglichkeit und Raumbuchungen waren geklärt.

Eine genauere Planung spezifischer Angelegenheiten kam jedoch erst in Frage, als die Anmeldefrist abgelaufen war. Mit über 80 Anmeldungen mussten wir dann doch unser Programm etwas ausweiten und uns auf eine größere Teilnehmerzahl als geplant einstellen.

In gut einer Woche beginnt die Tagung und unsere Planung und die Organisation laufen auf Hochtour: Schichtpläne müssen eingeteilt, Getränke und Lebensmittel besorgt, sowie Termine zur Übergabe der Räumlichkeiten wahrgenommen werden. Es ist also noch einiges zu tun. Trotzdem freuen wir uns alle auf eine erfolgreiche und spannende Bundesfachschaftentagung in Mannheim.

Fachschaftswochenende 2017

Anfang April ging es für uns aufs lang ersehnte Fachschaftswochenende. Es ging freitags los und dank der Osterferien konnten wir bis Montag in Seckach bleiben. So ein Wochenende findet bei der Fachbereichsvertretung SoPo ein Mal im Jahr statt. Vor allem dient dieses Wochenende der Wissensweitergabe, da nach den Uniwahlen im Mai viele Ämter neu besetzt werden. Die älteren Hasen führen die neuen Bewerberinnen und Bewerber in die Materie ein, damit die Amtsübergabe von Sitzen im Fakultätsrat, in der FBV, dem Fachschaftsrat aber auch von Ämtern wie dem der Veranstaltungsreferat, Finanzreferats reibungslos ablaufen kann.

Neben Vorträgen zur Wissensweitergabe stand Teambuilding ganz oben auf dem Programm. Jede Pause zwischen Vorträgen und Programm wurde für Team-Challenges genutzt, dadurch lernten wir uns untereinander viel besser kennen und stärkten den Zusammenhalt. Vor allem für das Kennenlernen von neueren Mitgliedern der Fachschaft oder Studis, die im HWS im Ausland waren, ist dies sehr wertvoll. Nun können wir motiviert und gut vorbereitet in die nächste Amtszeit starten!

Wir hatten jede Menge Spaß und freuen uns schon aufs nächste Jahr!

Running Dinner FSS 17

Ein weiteres Mal hieß es an die Kochtöpfe und los. Die Fachschaft für Soziologie und Politikwissenschaft organisierte wieder einmal die allseits beliebte Fressrallye für die Sowi Fakultät, diese findet jedes Semester statt.

Das Konzept ist simpel, es gibt zweier Teams, diese bekommen einen Gang zugeteilt den sie für zwei weitere Teams zubereiten. Für die restlichen Speisen fahren sie durch Mannheim, um mit den anderen Hobbyköchen zu dinieren.
Dieses Semester stand die ganze Fressrallye unter dem Thema Ostern, manche interpretierten es, in dem sie ihren Gang mit Frühlingshaften Farben kreierten oder typische Ostergerichte wie Karottenkuchen backten, andere nahmen es wörtlicher und dekorierten was das Zeug hielt, so dass sich jeder Osterhase direkt wie Zuhause gefühlt hätte.
Nach all diesen köstlichen Gerichten spazierte man gemütlich zur Schlusslokation, dem Soho. Dort wurden all die überzähligen Kalorien, die man sich eventuell angefuttert hatte, wieder weg getanzt.

Verhandlungsbesuch und Führung im BGH in Karlsruhe

Ihr wolltet schon immer mal in einer Gerichtsverhandlung sitzen und interessiert euch generell für das Recht, die Rechtssprechung und den Bundesgerichtshof? Dann besucht mit uns am 9. Mai eine Verhandlung im Zivilsenat des BGHs in Karlsruhe! Im Anschluss gibt es eine Führung durch das Gebäude und über das Gelände.
Los geht es um 7:30 am Hauptbahnhof in Mannheim. Ob ihr nach dem Besuch noch ein bisschen Zeit in Karlsruhe verbringen wollt steht euch frei.

Die Kosten für die Exkursion betragen 18€ (inklusive Hin- und Rückfahrt).
Anmelden könnt ihr euch in der Fachschaft während der Sprechstunden (Dienstags 10.15-12.00 und Mittwochs 15.00 bis 16.30) oder auf gut Glück (oft ist auch außerhalb der Sprechstunden jemand in der Fachschaft anzutreffen). Der Teilnahmebeitrag muss direkt bei der Anmeldung bezahlt werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und Anmeldeschluss ist der 5. April.

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!